
Hecke auf Stock setzen Gütersloh - Neustart für alte Hecken
Auf Stock setzen - das klingt radikal, und das ist es auch. Die Hecke wird bis auf kurze Stumpen zurückgeschnitten. Ein Neuanfang. In Gütersloh beraten wir Sie, ob das bei Ihrer Hecke möglich ist.
- Fachkundige Beratung vorher
- Radikalschnitt professionell
- Verjüngung alter Hecken
- Entsorgung inklusive
- Tipps für den Neuaufbau
In Gütersloh sehen wir oft Hecken, die ihre besten Jahre hinter sich haben. Unten kahl, oben wuchernd, aus jeder Form geraten. Da hilft kein normaler Schnitt mehr - da braucht es einen Neustart.
Auf Stock setzen ist die radikalste Form des Heckenschnitts. Aber Vorsicht: Nicht jede Hecke verträgt das! Bevor wir zur Säge greifen, schauen wir uns Ihre Hecke genau an und beraten Sie ehrlich.

Wichtige Warnung
Thuja, Scheinzypresse und die meisten Nadelgehölze dürfen NICHT auf Stock gesetzt werden! Sie treiben nicht aus altem Holz aus und sterben ab. Bei diesen Hecken ist ein Radikalschnitt der Todesstoß. Lassen Sie sich vorher beraten!
Hecke auf Stock setzen in Gütersloh
In Gütersloh setzen wir Hecken auf Stock, wenn es wirklich nötig ist. Das ist keine Routine-Arbeit, sondern ein größerer Eingriff, der gut überlegt sein will.
Viele alte Liguster- und Hainbuchenhecken in Stadtteilen wie Kattenstroth, Avenwedde oder Isselhorst sind Kandidaten dafür. Jahrzehnte ohne richtigen Schnitt - da hilft manchmal nur noch der Neuanfang.
Wir schauen uns Ihre Hecke vor Ort an, prüfen die Art und den Zustand, und sagen Ihnen ehrlich: Macht das Sinn - oder gibt es bessere Alternativen?
Ehrliche Beratung
Wir sagen Ihnen, ob Auf-Stock-Setzen bei Ihrer Hecke funktioniert. Keine bösen Überraschungen.
Professionelle Umsetzung
Mit dem richtigen Werkzeug und sauberen Schnitten. Das ist wichtig für den Neuaustrieb.
Komplett-Service
Schnitt, Entsorgung und Tipps für die Nachpflege. Alles aus einer Hand.
Was bedeutet "auf Stock setzen"?
Der Begriff kommt aus der Forstwirtschaft. "Stock" bedeutet der Wurzelstock - also das, was nach dem Fällen übrig bleibt.
Vorher
Alte, kahle, aus der Form geratene Hecke. Vielleicht 2-3 Meter hoch, unten kein Laub mehr.
Auf Stock setzen
Radikaler Rückschnitt auf 20-50 cm. Es bleiben nur kurze Stumpen - die "Stöcke".
Nachher (2-4 Jahre)
Komplett neuer Austrieb von unten. Dichte, junge Hecke in gewünschter Höhe.
Das Prinzip dahinter
Viele Laubgehölze haben "schlafende Augen" - ruhende Knospen am alten Holz. Wenn man radikal zurückschneidet, werden diese aktiviert und treiben aus. Die Hecke verjüngt sich von Grund auf. Bei Nadelgehölzen fehlen diese schlafenden Augen - deshalb funktioniert das dort nicht.
Wann ist das sinnvoll?
Auf Stock setzen ist die letzte Option - nicht die erste. Hier sind die Situationen, wo es Sinn macht:
Gute Gründe für Auf-Stock-Setzen
- Hecke ist unten kahl
Nur noch oben Laub, unten kann man durchschauen.
- Komplett aus der Form
Jahrelang nicht geschnitten, wild gewachsen.
- Viel zu groß geworden
3-4 Meter hoch, eigentlich soll sie 1,5m sein.
- Krankheit oder Schädlinge
Befallene Teile müssen weg, Neustart ist besser.
Lieber nicht Auf-Stock-Setzen wenn...
- Es eine Nadelhecke ist
Thuja, Scheinzypresse, Leyland-Zypresse sterben ab!
- Sie sofort Sichtschutz brauchen
Der Neuaufbau dauert 2-4 Jahre.
- Ein normaler Schnitt reicht
Wenn die Hecke noch okay ist, lieber sanfter vorgehen.
- Die Wurzeln geschwächt sind
Kranke Wurzeln = keine Kraft für Neuaustrieb.
Hecke auf Stock setzen - Kosten
Auf Stock setzen kostet mehr als ein normaler Heckenschnitt - es ist auch viel mehr Arbeit. Große Mengen Schnittgut, dickere Äste, mehr Aufwand.
Kleine Hecke
bis 10m Länge, bis 2m Höhe
pro Meter inkl. Entsorgung
Mittlere Hecke
10-30m Länge, bis 3m Höhe
pro Meter inkl. Entsorgung
Große / Alte Hecke
über 30m oder sehr alt
Besichtigung nötig
Warum teurer als normaler Schnitt?
Beim Auf-Stock-Setzen fällt viel mehr Material an - dicke Äste, oft ganze Stämme. Das Schneiden dauert länger, die Entsorgung kostet mehr. Dazu kommt: Es ist eine einmalige, größere Maßnahme, nicht der jährliche Routine-Schnitt.
Welche Hecken vertragen das?
Das ist die wichtigste Frage! Nicht jede Hecke überlebt einen Radikalschnitt. Hier die Übersicht:
Gut geeignet
- Liguster
- Hainbuche
- Rotbuche
- Weißdorn
- Feldahorn
- Haselnuss
- Eibe (einziges Nadelgehölz!)
Bedingt geeignet
- Kirschlorbeer (riskant)
- Buchsbaum (bei Zünslerbefall)
- Flieder
Hier kommt es auf den Einzelfall an. Beratung nötig!
NICHT geeignet!
- Thuja (Lebensbaum)
- Scheinzypresse
- Leyland-Zypresse
- Fichte
- Wacholder
Diese Hecken sterben ab!
Der richtige Zeitpunkt
Beim Auf-Stock-Setzen ist der Zeitpunkt besonders wichtig. Die Hecke braucht genug Zeit und Kraft für den Neuaustrieb.
Bester Zeitpunkt: Februar bis Anfang März. Die Hecke ist noch in der Winterruhe, aber der Frühling steht vor der Tür. So kann sie sofort mit dem Neuaustrieb beginnen.
Wichtig: Ab 1. März gilt das Vogelschutzgesetz! Dann sind radikale Schnitte verboten, weil Vögel in Hecken brüten könnten. Also: Lieber im Februar handeln.
Zeitplan für Gütersloh
Beste Zeit, noch vor dem Vogelschutz
Nur bis 1. März!
Vogelschutzzeit, keine Radikalschnitte
Geht, aber Austrieb erst im Frühjahr
Nach dem Auf-Stock-Setzen
Nach dem Radikalschnitt sieht es erst mal traurig aus. Kahle Stumpen, wo vorher eine Hecke war. Aber keine Sorge: Bei geeigneten Hecken dauert es nicht lange, bis es wieder grün wird.
In den ersten Wochen passiert scheinbar nichts. Dann kommen die ersten Triebe - oft an unerwarteten Stellen, direkt aus dem alten Holz. Im ersten Jahr wächst die Hecke kräftig, aber noch ungleichmäßig.
Mit regelmäßigem Formschnitt in den Folgejahren wird die Hecke von Jahr zu Jahr dichter und gleichmäßiger. Nach 2-4 Jahren haben Sie wieder eine schöne, dichte Hecke - nur diesmal von unten bis oben grün.
Pflege nach dem Auf-Stock-Setzen
- 1
Jahr 1: Wachsen lassen
Neue Triebe entwickeln sich. Nur leicht einkürzen.
- 2
Jahr 2: Form beginnen
Regelmäßiger Formschnitt fördert Verzweigung.
- 3
Jahr 3-4: Feinschliff
Hecke wird dicht, Zielform erreicht.
Unser Tipp
Düngen Sie die Hecke im Frühjahr nach dem Auf-Stock-Setzen. Sie braucht jetzt viel Kraft für den Neuaustrieb. Ein guter organischer Dünger hilft enorm.
Häufige Fragen zum Auf-Stock-Setzen
Was heißt Hecke auf Stock setzen?
Auf Stock setzen bedeutet: Die Hecke wird radikal zurückgeschnitten, meist auf 20-50 cm Höhe. Es bleiben nur kurze Stumpen übrig. Die Hecke treibt dann komplett neu aus - ein Neustart.
Wann sollte man eine Hecke auf Stock setzen?
Wenn die Hecke von unten kahl ist, komplett aus der Form geraten ist oder einfach zu groß geworden ist. Auch bei Krankheiten oder Schädlingen kann ein Neustart sinnvoll sein. Aber: Nur bei geeigneten Heckenarten!
Welche Hecken überleben das Auf-Stock-Setzen?
Laubgehölze wie Liguster, Hainbuche, Rotbuche, Weißdorn und Feldahorn treiben zuverlässig wieder aus. Auch Eiben schaffen das. NICHT geeignet: Thuja, Scheinzypresse und die meisten Nadelgehölze - die sterben ab!
Wann ist die beste Zeit zum Auf-Stock-Setzen?
Der beste Zeitpunkt ist im Spätwinter, etwa Februar bis Anfang März. Dann ist die Hecke noch in der Ruhephase, aber der Neuaustrieb kommt bald. Wichtig: Vor dem 1. März wegen Vogelschutz!
Wie lange dauert es, bis die Hecke wieder dicht ist?
Das dauert 2-4 Jahre, je nach Heckenart und Pflege. Im ersten Jahr kommen viele neue Triebe, in den Folgejahren wird die Hecke dichter. Regelmäßiger Formschnitt beschleunigt das.
Hecke auf Stock setzen in Gütersloh
Beratung - Fachgerechte Umsetzung - Neustart für Ihre Hecke
Lassen Sie sich beraten, ob Auf-Stock-Setzen bei Ihrer Hecke sinnvoll ist!